Oh, Meine Tochter,
all der Schmerz eines Gläubigen und all der Schmerz einer Mutter sind zu einem einzigen Schmerz verschmolzen.
Ich habe gesehen: nicht Jesus, der in euren Herzen tot ist – Er stirbt nicht –, sondern eure Herzen, die für Ihn tot sind. Den Menschen, der nicht leben will, der nicht auferstehen will.
Meine Tochter, dies ist die Sünde, die mit größter Gleichgültigkeit begangen wird, und zwar nicht nur von großen Sündern, sondern auch von vielen, die scheinbar und in ihrem Selbstverständnis Meinem Sohn treu sind.
Er hat sie „die Pharisäer von heute“ genannt; du kannst sie an ihren Werken erkennen. Der Kontakt mit Meinem Sohn macht sie nicht besser; im Gegenteil, ihr Leben ist eine Verleugnung der Nächstenliebe und damit Gottes.
Sie sind tot, wenn nicht für die Gnade, dann für ihre Früchte; sie haben keine Lebenskraft.
Jesus kann in ihnen nicht wirken, weil es keine Antwort von ihrer Seite gibt.
Das sind Christen nur dem Namen nach.
Tempel, entweiht und geschändet durch den Verfall aller Laster, in denen der Name – nur der Name Christi – so bleibt, wie er im Grab war.
Die Eucharistie entweiht! Nur wenige nehmen den Moment der Eucharistie ernst, und diejenigen, die glauben und sich vor ihr niederwerfen, werden verspottet.
Es hört nicht auf, nein. Die Schwerter stecken immer noch in Meinem Herzen, denn der Mensch fügt ihm weiterhin seine sieben Schmerzen zu.
Wenn ihr zu Mir, der Schmerzhaften Muttergottes, betet, denkt an diese Meine Worte. Ich bin die neue Eva. Nutzt eure Leiden für all eure Brüder und Schwestern; bringt sie zu Gott und zu Mir.
Nun segne Ich euch im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Reflexion über die Botschaft:
Die Schmerzhafte Muttergottes leidet schrecklich, wie Jesus und gemeinsam mit Jesus.
Sie leidet wegen der Schmerzen, die ihr immer noch von all jenen zugefügt werden, die sich Christen nennen, aber in Wirklichkeit innerlich tot sind; von jenen, die den Sinn des Lebens verloren haben, die sich dem Laster, der Verzweiflung, der Depression und der Gleichgültigkeit hingegeben haben. Aus diesem Grund kann Jesus in ihnen kein Wunder wirken, denn ihre Herzen sind verschlossen.
Die Muttergottes, die hilflos zusehen musste, wie ihr Sohn gefoltert wurde, während der qualvollen Momente seiner Kreuzigung und seines Todes, durchlebt diese Schmerzen immer wieder, jedes Mal, wenn einer von uns sich der Eucharistie ohne die gebührende Ehrfurcht nähert.
Durch Evas Ungehorsam kam die Sünde in die Menschheit und in die Welt; Maria hingegen wird die neue Eva genannt, denn durch Ihren Gehorsam gegenüber Gott haben wir das Heil empfangen – nämlich das Geschenk Ihres Sohnes Jesus.
Lasst uns über Ihre Schmerzen nachdenken.
Quelle: ➥ LaReginaDelRosario.org